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Satzung des Heimat- u. Geschichtsverein Willingen e.V.

§1

Der Verein führt den Namen Heimat- u. Geschichtsverein Willingen e.V. Er soll in das Vereinsregister unter VR 292 eingetragen werden und führt nach Eintragung im Vereinsregister des Amtsgericht Korbach den Zusatz „eingetragener Verein" in abgekürzter Form „e.V.". Er hat seinen Sitz in der Kerngemeinde Willingen (Upland).


§2

Der Verein dient der Förderung der Heimatpflege, Heimatkunde und alten Brauchtums sowie von Natur- und Denkmalschutz. Satzungszweck ist insbesondere die Erforschung und Erhaltung der Willinger Geschichte und des heimatlichen Kulturgutes mit dem Ziel, die Ergebnisse zu veröffentlichen. Vorträge, Studienfahrten und heimatliche Wanderungen, sowie Maßnahmen des Denkmal- und Natur- und Landschaftsschutzes durchzuführen.Der Verein verfolgt unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der Vorschriften des drit ten Abschnitts der Abgaben Verordnung 1977. Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck dos Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.


§3

Mitglied kann jede natürliche und juristische Person sein. Um die Mitgliedschaft ist beim Vorstand schriftlich nachzusuchen. Minderjährige bedürfen der Zustimmung ihres gesetzlichen Vertreters. Über die Aufnahme entscheidet der geschäftsführende Vorstand. Lehnt dieser den Aufnahmeantrag ab. so steht dem Betroffenen die Berufung zur Mitgliederver­sammlung zu. Diese entscheidet endgültig.


§4

Die Mitgliedschaft endet durch

a) Tot

b) Freiwilligen Austritt

c) Ausschluß

Der Tod eines Mitgliedes bewirkt das Ausscheiden.

Der freiwillige Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand unter Einhaltung einer vierteljährlichen Kündigungsfrist zum Schluss eines Kalenderjahres. Bis zu diesem Zeitpunkt bleibt das ausscheidende Mitglied zur Bezahlung des Mitgliedsbeitrages verpflichtet.

Ein Mitglied kann, wenn es gegen die Vereinsinteressen gröblich verstoßen hat, mit sofortiger Wirkung durch den Vorstand ausgeschlossen werden. Vor der Beschlussfassung ist dem Mitglied unter Setzung einer Frist von 1 Monat Gelegenheit zur schriftlichen Rechtfertigung zu geben. Der Beschluss über den Ausschluss ist mit Gründen zu versehen und dem Mitglied mittels eingeschriebenen Briefes bekannt zu machen. Gegen den Beschluss steht dem Mitglied die Berufung zur Mitgliederversammlung zu. Die Berufung muss inner­halb einer Frist von 1 Monat ab Zugang des eingeschriebenen Briefes beim Vorstand ein­gelegt werden. Die Mitgliederversammlung, die über die Berufung entscheidet, ist inner­halb von 2 Monaten nach Eingang der Berufungsschrift einzuberufen.

Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstandes aus der Mitgliederliste gestrichen wer­den, wenn es trotz zweimaliger Mahnung mit der Zahlung des Beitrages im Rückstand ist.

Die Streichung darf nur beschlossen werden,

a) wenn der Beitragsrückstand die Höhe von drei Monatsbeiträgen übersteigt,

b) wenn seit der Absendung des zweiten Mahnschreibens drei Monate verstrichen sind.

In der Mahnung ist auf die beabsichtigte Streichung hinzuweisen. Dem Mitglied ist vorher Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben. Der Ausschluss wird mit der Beschlussfassung sofort wirksam. Er ist dem Mitglied unter Angabe des Grundes unverzüglich bekannt zu machen. Die Bekanntgabe erfolgt durch eingeschriebenen Brief.


§5

Alle Mitglieder haben die Interessen des Vereins zu fördern. Jedes Mitglied ist verpflichtet, den von der Mitgliederversammlung festgesetzten Beitrag pünktlich zu entrichten.


§6

Organe des Vereins sind,

a) die Mitgliederversammlung,

b) der Vorstand.


§7

Die Mitgliederversammlung ist mindestens einmal im Lauf des Jahres durch den Vorstand einzuberufen. Im Übrigen dann, wenn das Interesse des Vereins es erfordert und wenn mindestens 1/3 der Mitglieder dies unter Angabe der Gründe und der Tagesordnung bean­tragt. In diesem Fall muss die Einberufung innerhalb von vier Wochen seit dem Zugang des Antrages erfolgen.

Eine Mitgliederversammlung ist vierzehn Tage vorher unter Bekanntgabe der Tagesord­nung schriftlich einzuberufen.

Die ordnungsgemäß einberufene Versammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.

Die Mitgliederversammlung wird von einem der Vorsitzenden geleitet. Alle Beschlüsse werden mit einfacher Stimmenmehrheit gefasst. Beschlüsse zur Satzungsänderung und Änderung des Zwecks bedürfen einer Zweidrittelmehrheit der anwesenden Mitglieder. Die Beschlüsse werden durch den Schriftführer protokolliert. Stimmberechtigt sind alle Mitglieder. Stimmengleichheit gilt als Ablehnung. Das Protokoll ist vom Schriftführer und einem weiteren geschäftsführenden Vorstandsmitglied zu unterzeichnen.

Die Mitgliederversammlung hat folgende Aufgaben:

a) Feststellung und Änderung der Satzung.

b) entgegennahm des Jahresberichtes und der Jahresabrechnung des Vorstandes.

c) Wahl des Vorstandes.

d) Wahl von Zwei Rechnungsprüfern auf die Dauer von zwei Jahren, dabei ist jährlich ein Prüfer neu zu wählen,

e) Festsetzung dos Mitgliederbeitrages.

f) Genehmigung der Jahresrechnung und der Entlastung des Vorstandes.

g) Beschlussfassung ober die Auflösung des Vereins.

h) Entscheidung ober die Berufung nach §3 und §4 der Satzung.

i) Ernennung von Ehrenmitgliedern.


§8

Der Gesamtvorstand besteht aus

a) den drei gleichberechtigten Vorsitzenden.

b) dem Kassierer,

c) dem Schrittführer,

d) bis zu drei Beisitzern.

Einer der Beisitzer ist der jeweilige Bürgermeister der Gemeinde Willingen (Upland) kraft Amtes.

Der Vorstand ist für die Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht durch die Satzung einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. Zu seinen Aufgaben gehören ins besondere die Führung des Vereins, die Ausführung von Vereinsbeschlüssen und die Verwaltung des Vereinsvermögens.

Dem geschäftsführenden Vorstand gehören an:

a) die drei gleichberechtigten Vorsitzenden.

b) der Kassierer.

c) der Schriftführer.

Der geschäftsführende Vorstand ist Vorstand im Sinne von §26 BOB. Je Zwei Vor­standsmitglieder vertreten den Verein gemeinsam. Scheidet ein Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes aus. so übernimmt auf Beschluss des Vorstandes eines der übrigen Mitglieder die Geschäfte des Ausgeschiedenen bis zur nächsten Mitgliederversammlung. Der Vorstand wird auf drei Jahre gewählt und bleibt bis zur wirksamen Neuwahl des Vorstandes Im Amt. Eine Wiederwahl ist möglich. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse in Vorstandssitzungen, die von einem der drei Vorsitzenden schriftlich oder mündlich einberufen worden Die Beschlüsse des Vorstandes sind schriftlich niederzulegen und von einem der Vorsitzenden und vom Schriftführer zu unterzeichnen.


§8a

Der Heimat- u. Geschichtsverein Willingen e.V. hat innerhalb des Vereins eine Unterabteilung „Schwalenburg“

Diese hat ebenfalls internen Sprecher, einen Kassierer, sowie einen Pressewart.

Diese internen Posten werden ebenfalls auf der Jahreshauptversammlung für einen Zeitraum von 3 Jahren gewählt.

Es ist mögich, dass ein Mitglied (oder Mitglieder) dieser Unterabteilung auch gleichzeitig die Vorstands- und Beisitzer Posten des Hauptvereins unter §8 angehören können, jedoch nicht zwingend.

Diese gewählten Personen können über die Verwendung der zweckgebundenen Mittel für die Schwalenburg entsprechend gemeinsam durch Mehrheitsentscheid bestimmen.


§9

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.


§10

Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung mit Zustimmung von 2/3 der erschienen Mitgliedern beschlossen werden Sofern die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind die drei Vorsitzenden gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren.

Bei der Auflösung des Vereins oder bei dem Wegfall des bisherigen Zweckes fällt das Vereinsvermögen an die Gemeinde Willingen (Upland), die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke im Sinne von §2 dieser Satzung im Bereich der Kerngemeinde Willingen zu verwenden hat. Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vereins Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden.


§11

Sollten einzelne Bestimmungen dieser Satzung unwirksam oder nichtig sein oder werden, so bleiben die übrigen Bestimmungen hiervon unberührt und wirksam. Diese Satzung ersetzt die am 17. Dezember 1987 beschlossene Satzung des Heimat- u. Geschichtsverein Willingen e.V. und wird mit der Eintragung im das Vereinsregister wirksam.


Satzung des Heimat- u. Geschichtsverein Willingen e.V. nach außerordentlicher Generalversammlung vom 29.3.2012